6. Staffel von "Grey's Anatomy" - Folge 4 bis 6Episodenguide zu den Geschehnissen im Seattle Grace Hospital
Wie geht es in der 6. Season von „Grey's Anatomy" mit Meredith, Cristina, Izzie, Alex und Co. weiter? Hier die Highlights der Folgen 4 bis 6. (Achtung! Spoiler!)
Nachdem der Chefarzt Doktor Webber (James Pickens Jr.) mit der Nachricht, dass das Seattle Grace Hospital mit dem Konkurrenzkrankenhaus Mercy West fusionieren wird, alle Angestellten zu Beginn der 6. Staffel von „Grey’s Anatomy“ geschockt hat, brauen sich nun die ersten dunklen Wolken zusammen. Alle fürchten um ihren Arbeitsplatz. Eine Kündigungswelle steht kurz bevor. Meredith Grey rettet ihren VaterDoch steht in der vierten Folge der 6. Staffel erst einmal das Menschliche im Vordergrund. Der Vater von Meredith und Lexie Grey wird nämlich mit einem schweren Leberschaden eingeliefert. Schnell stellt sich heraus, dass er eine Transplantation benötigt. Eine anonyme Spenderleber kommt für ihn aber nicht in Frage, da er ja trockener Alkoholiker ist. Lexie (Chyler Leigh) lässt sich umgehend testen, doch leider ist sie nicht kompatibel. Meredith will mit ihrem Vater eigentlich nichts mehr zu tun haben, doch schließlich wird sie von Lexie überredet, sich auch testen zu lassen. Wie es das Schicksal so will, stimmt ihre Blutgruppe perfekt mit der ihres Vaters überein. Nach einigem hin und her spendet sie ihm letztlich einen Teil ihrer Leber, da es ja das einzige Organ ist, das bedingt nachwachsen kann. Erste Kündigungen im Seattle Grace HospitalIzzie sieht sich unterdessen mit einem schwerkranken Krebspatienten konfrontiert, der sie an ihre eigene Situation erinnert. Hilflos muss sie mit anschauen, wie alle Chancen für ihn schwinden. Und auch Cristina (Sandra Oh) hat in der vierten Folge zu kämpfen, nämlich mit ihrer eigenen Motivation. Sie findet einfach keine neuen Herausforderungen für sich. Und auch die außergewöhnliche Operation, die Doktor Sloan (Eric Dane) für sie parat hat, muntert sie nur bedingt auf. Apropos Marc Sloan, der muss nebenbei auch noch seine Freundin Lexie aufheitern, die sich zum einen Sorgen um ihren Vater macht und zum anderen um ihren Job bangt, denn die ersten Kündigungen stehen jetzt unmittelbar bevor – Doktor Webber verschickt sie via E-Mail. Lexie, Meredith, Cristina, Izzie und Alex werden vorerst verschont, aber viele andere müssen gehen. Neue Assistenzärzte in „Grey’s Anatomy“In der fünften Folge kommen die Assistenzärzte des Mercy West ins Seattle Grace. Ein gnadenloser Konkurrenzkampf beginnt. Izzie freundet sich zunächst mit einem der neuen Kollegen an, muss dann aber feststellen, dass er nur mit ihr spielt. Emotional abgelenkt, begeht sie bei einer Patientin, die auf eine Nierentransplantation wartet, einen folgenschweren Fehler. Auf Callie (Sara Ramirez) wartet in der Zwischenzeit überraschender Besuch. Ihr Vater ist mit einem Priester vorbeigekommen. Nur zu gerne möchte sich Mister Torres (Hector Elizondo) mit seiner Tochter versöhnen. Seine einzige Bedingung: Sie soll zusammen mit dem Priester das Lesbische in ihr wegbeten, damit sie nicht in die Hölle kommt. Callie erklärt ihm, dass sie lieber in der Hölle schmort als ihre Liebe zu Arizona (Jessica Capshaw) zu verleugnen. Und genau die ist es dann, die Vater und Tochter miteinander versöhnt. Izzie erhält ihre KündigungDie fünfte Episode hört mit einem weiteren Paukenschlag auf: Izzie wird vom Chefarzt für ihren Fehler bei der Nierenpatientin gefeuert. Weinend verlässt sie das Krankenhaus und hinterlässt Alex (Justin Chambers) lediglich einen kurzen Brief, in dem sie mit ihm Schluss macht. Verzweifelt geht Alex zu Meredith, die sich im Krankenhaus noch von ihrer Operation erholt. Doch sie ist ebenso ratlos wie Cristina. Drama um ein BrandopferWer hofft, dass Izzie (Katherine Heigl) in der sechsten Folge ins Seattle Grace zurückkehrt, wird enttäuscht. Sie bleibt vorerst verschollen, obwohl Alex ständig versucht, seine Frau anzurufen. In dieser Episode hat Zwischenmenschliches kaum etwas verloren, denn der Chefarzt muss herausfinden, warum eine Patientin mit scheinbar harmlosen Verbrennungen in der Notaufnahme gestorben ist. Nacheinander müssen alle alten und neuen Assistenzärzte antanzen und ihre Aussagen machen, bis der Schuldige gefunden und gefeuert wird. Genial ist hier die Aufbereitung der Geschehnisse, die mit lauter subjektiven Flashbacks gezeigt werden. Zur Abwechslung trifft es letztlich eine Assistenzärztin aus dem Mercy West, doch alle lassen sich die Ereignisse eine Lehre sein. Jedem von ihnen hätte dieser Fehler unterlaufen können. Bleibt abzuwarten, ob sich die jungen Ärzte aus den verschiedenen Krankenhäusern nun endlich zusammenraufen oder weiterhin gegeneinander arbeiten. Spannend wird es in den nächsten drei Folgen auf jeden Fall bleiben, immerhin stellt sich nun die Frage, ob Katherine Heigl „Grey’s Anatomy“ nun vielleicht doch verlässt.
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